Warum die Software auf jeden Webdesigner-Kundenrechner gehört

Wer kennt das Problem nicht? Man erstellt eine tolle Webseite für einen Kunden und dieser misshandelt diese mit häßlichen und viel zu großen Fotos. Zugegeben, gegen häßliche Fotos die das Design zerstören ist schwer anzukämpfen, aber gegen zu große Fotos kann man was machen :). Mit TinyPic lassen sich auf ganz einfachem Wege, zu große Bilder in Sekundenschnelle in weboptimierte Bilder umwandeln.

Bilder optimieren mit TinyPic

Verkleinerungsfunktionen von Content-Management Systemen

Alle großen Content-Management Systeme rechnen die Bilder der Kunden, nach Vorgaben des Entwicklers, selbst herunter. Aber die Ergebnisse sind oft nicht besonders gut. Wer dem Kunden in diesem Prozess unterstützen möchte, der sollte sich TinyPic mal genauer anschauen. Zugegeben, es ist etwas in die Jahre gekommen, aber es läuft einwandfrei auf Windows 10.

So funktioniert das Bilder runterrechnen mit TinyPic

Nachdem Ihr die Software auf Eurem Computer installiert und gestartet habt, positioniert Ihr es irgendwo auf dem Desktop. Da es sich um eine schmale Leiste handelt, könnt Ihr es gut neben dem Browserfenster positionieren.  Danach stellt Ihr den Speicherort ein, in welchem die optimierten Fotos landen sollen. Jetzt müsst Ihr Eurem Kunden nur noch erklären, welche Bildergröße er Anklicken soll (empfohlen für Querformat 1024 x 765 und für Hochformat 640 x 480). Danach kann er einfach die Bilder / Fotos, die er veröffentlichen möchte, per Drag & Drop in das TinyPic Fenster reinziehen. Die Software rechnet automatisch die Bilder runter und shrinkt sie auf die angegebenen Maße und schiebt sie in den vorab angegebenen Ordner. Mehrfachauswahl bei gedrückter Strg,- oder Shift-Taste ist natürlich möglich.

Bilder optimieren für das Web
TinyPic Pro Version mit weiteren Funktionen

Tinypic vs Onlinetools

Eigentlich wars das schon. Es gibt diverse Onlintools die das auch können. Der Nachteil liegt aber auf der Hand, man muss die Fotos erst alle ins Internet hochladen und wieder runterladen. Das geht mal bei einem Foto, aber bei ein paar Duzend oder Hundert fängt es an zu nerven. Zudem erfordern viele Onlinetools aufwendige Registrierungen oder die Angabe der Emailadresse.

Preise

Ich empfehle das Tool schon seit vielen Jahren meinen Kunden. TinyPic könnt Ihr Euch hier kostenlos runterladen. Für die kommerzielle Verwendung fallen 10 Euro an, allerdings habt Ihr auch mehr Optionen. Somit könnt Ihr die Qualitätsstufen genauer einstellen und die Größe benutzerdefiniert festlegen. Zudem lassen sich die Bilder auch im Gif Format speichern.